Buße, Bekehrung und NPC

Buße, dass hat doch was mit Sünde und Strafe zu tun, so mag man denken. Also unangenehme Begriffe, die man besser meidet. Dabei geht es im Kern um etwas anderes, nämlich zuerst um die Erkenntnis, dass man falsch lag, und schlecht handelte. Die Buße soll also zur Umkehr führen, und das Übel so weit möglich aktiv heilen und für die Zukunft vermeiden. Während dies im Kleinen in vielen Bereichen möglich ist, meint Bekehrung eher den Wendepunkt in seinem Leben, also Buße im Großen. Zuerst sind dies christliche Begriffe, aber diese gelten mehr oder minder auch für säkulare Themen.

Was aber heißt NPC? Diese Abkürzung kommt aus der Welt der Computerspiele und steht für Non-Player-Charakter. Das sind programmierte Personen, die das Verhalten wirklicher Menschen mehr oder minder simulieren sollen, aber in Wirklichkeit nur den Vorgaben folgen. NPCs können keine Buße empfinden oder sich bekehren, es sei denn, sie sollen genau das gemäß Vorgabe simulieren. Es hat sich verbreitet, die Menschen, die unkritisch dem Mainstream und Zeitgeist folgen, als NPC zu bezeichnen, ähnlich wie der Begriff ‚Schlafschaf‘. Was bedeutet das für mein Leben?

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Böse Philosophie

Dem Namen nach sind Philosophen die Freunde der Weisheit. Können diese überhaupt böse sein? Denn der Anspruch, das Wahre und Gute zu suchen wird keineswegs stets erfüllt. Ob nun Philosophen fatalen Irrtümern aufsitzen oder gar von einem perfiden Motiv getrieben sein können, so bleibt doch unbestritten, dass es böse Ideologien gibt, die sich von gewissen Philosophien nicht trennen lassen. Rechtfertigung von Massenmord fängt zumeist nicht mit einer offensichtlichen Abscheulichkeit an sondern kommt zuweilen Unschuldig, vielleicht in Anlehnung an das wahre Gute daher, aber verführt zunächst unmerklich auf einen Weg, der in den Abgrund führen kann. Ist Nietzsches Philosophie böse, denn er war offensichtlich ein Wegbereiter des Nationalsozialismus? Hat der Nominalismus einen verderblichen Kern? Ist jeder, auch noch so kleine Ansatz zur Differenzierung von Menschen und Kulturen im Kern bereits rassistisch?

Alexander Dugin hält den Liberalismus 2.0 für verderblich. Johannes Hartl, vielbeachteter spiritueller Impulsgeber und Philosoph, erhob den Vorwurf, Alexander Dugins Philosophie sei böse. Apriori kann dies nicht beurteilt werden, sondern muss genauer geprüft werden …

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Universalien und der Nominalismus

Der sperrige Titel hört sich akademisch an und für den Alltag wenig bedeutsam. Allerdings bekommt das Thema Brisanz, wenn es als Schlüssel zum Denken schlechthin verstanden wird. Ansonsten bleibt die Realität unfassbar und kafkaesk und ein generelles Unverständnis verbreitet sich. Alexander Dugin sieht hier den Schlüssel zu der geistesgeschichtlichen Entwicklung des Liberalismus, der zunächst unmerklich, dann aber zu einer existenziellen Bedrohung der Menschheit führt und nachhaltig die aktuelle Politik prägt. Gerade wirkmächtige Kerngedanken erscheinen zunächst farblos, erweisen sich aber als Grundstein von Denkgebäuden.

Hier müssen wir tiefer graben und in die Geistesgeschichte schauen. Am Anfang unserer Betrachtungen steht hier die Ideenlehre Platons.

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Dugin’s politische Philosophie

Alexander Dugin gilt als einflussreicher Denker Russlands. Was unterscheidet ihn von einem gewöhnlichen Publizisten oder Politiker, dass er als Philosoph bezeichnet wird? Er schreibt nichts zur Ontologie des Menschen und des Seins, man findet keine grundsätzlichen Arbeiten zur Ethik oder Ästhetik, auch bei Sprachanalysen wird man nicht fündig. Was ihn als Philosophen qualifiziert ist die Herleitung geistesgeschichtliche Entwicklungen auf das wirkmächtige Denken politischer Trends. Und in der Tat kann er damit erstaunliche Deutungen liefern, die plausible Hintergründe von Ereignissen und Entwicklungen zeigen, die ansonsten nur an Orwells 1984 oder die scheinbare Absurdität Kafka erinnern.

Am Bespiel Dugins wird auch ein verhängnisvoller Trend deutlich: Man will erst gar nicht mehr verstehen, sondern zuerst urteilen und einordnen: Ist Dugin gut oder böse? Ist er rechtsextrem oder Kommunist? Gehört er zu den verhassten Feinden?

Hier werden einige Grundaspekte zur Person und seines Denkens diskutiert. Folgeartikel werden auf bestimmte Aspekte vertieft eingehen. Zunächst zur Methode der Verfemung, die nicht nur Alexander Dugin im öffentlichen Diskurs trifft.

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Kategorien des Denkens

Intellektuelle, im Besonderen Philosophen, sind geneigt, das Denken schlechthin für die vornehmste Tätigkeit des Menschen zu halten. Es setzt den Menschen vom Tier ab. Wie sonst könnte Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit gewonnen werden?

Andere halten das für naiv, denn Denken wird allzu oft als Instrument der Durchsetzung von Interessen verwendet, zur Rechtfertigung von Motiven die nicht im Denken ihren Ursprung haben. Denken sei vielmehr der Überbau, die Firnis auf irrationalen Beweggründen, die nur die Oberfläche veredelt.

In der Tat stellt Denken an sich noch keine moralische Qualität dar. Es gibt sowohl das Motiv des reinen Erkenntnisgewinns und Suche nach dem Guten, als auch die Perfektion des Bösen, das mit intelligenter Anreicherung um so mächtiger wirkt. Intelligente und gebildete Menschen sind darum in moralischer Hinsicht keineswegs dem schlichten Menschen überlegen. Aber auch die Arten des Denkens, ein Nachdenken, Vordenken, Querdenken – mal mehr oder weniger originell, mögen je eine Rolle spielen. Neben dem Selbstbetrug kommen wir schließlich zu den wirkmächtigen Kerngedanken …

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Erklärung der deutschen Bischöfe zur AfD

Mir ist der Glaube an Jesus Christus äußerst wichtig. Ich bin auch deswegen aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil ich da diesen unverfälschten Glauben nicht mehr hinreichend fand, aber ich blieb im Respekt vor anderen Glaubensvorstellungen der katholischen Kirche positiv zugewandt. Nun hat die Deutsche Bischofskonferenz unter dem Titel: Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar eine Stellungnahme zur AfD herausgegeben, die ich hier anhand der Bibel und der Stichhaltigkeit überprüfen möchte.

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Auf der Suche nach Glück

Für manche mag das Glück der Inbegriff des Lebenssinnes sein … oder: Der Sinn des Lebens ist die Grundlage des Glücks. Ist das also das höchst Ziel? Fraglos erscheint es das Recht jedes Menschen zu sein, sein Glück zu suchen und zu finden. So findet es sich auch in der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung:

The Declaration of Independence identified “the pursuit of happiness” as one of our unalienable rights, along with life and liberty. Rosen profiles six of the most influential founders—Benjamin Franklin, George Washington, John Adams, Thomas Jefferson, James Madison, and Alexander Hamilton—to show what pursuing happiness meant in their lives.

The Pursuit of Happiness: How Classical Writers on Virtue Inspired the Lives of the Founders and Defined America

Aber ist dies tatsächlich über allem? oder ist es nur ein untergeordnetes Ziel? Und was ist dieses Glück eigentlich? Gibt es das wahre Glück überhaupt? Oder ein Falsches?

Zu einer Diskussion über das Glück im metaphysischen Kontext verweise ich auf Gerechtigkeit, Gott und das Glück

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Rache – Recht – Gewaltverzicht

Der Begriff der Rache ist in unserer Kultur zumeist negativ konnotiert, als eine archaische Leidenschaft, die eingedämmt werden muss. Recht hingegen gilt als positive Leitschnur der Moral. Darum ist auch von Gewalttätigkeiten Abstand zu nehmen, denn der Staat hat mittels dem Recht das Gewaltmonopol. Soweit eine zentrale Vorstellung.

Dies alles bedarf der Reflektion und geschichtlichen Herleitungen. Im Besonderen, da die Rechtsstaatlichkeit immer fragwürdiger wird und der Staat den Schutz vor fremder Gewalt immer weniger sicherstellt. Nicht zuletzt stehen dies Begriffe in enger Beziehung zur christlichen Ethik.

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Demographie und Philosophie

‚Das Sein bestimmt das Bewusstsein‘ wird im Allgemeinen Karl Marx und dem Historischen Materialismus zugeschrieben, auch wenn dies in dieser Diktion nicht belegt ist. Wenn man dieser These kritisch gegenüber steht und die Philosophie nicht nur als Überbau der materiellen Verhältnisse ansieht, so bleibt doch die Erkenntnis, dass wechselseitige Einflüsse der materiellen Verhältnisse und der geistesgeschichtlichen Entwicklung kaum zu bestreiten sind. Eine völlige Unabhängigkeit im Sinne des Idealismus erscheint hier naiv.

Die biologischen und soziologischen Triebkräfte des Selbsterhalts und Wachstums manifestieren sich mehr oder minder in den gesellschaftlichen Werten und Ideen. Kinder galten von Alters her als ein Segen. ‚Seid fruchtbar und mehret Euch‘ war das jüdisch-christliche Imperativ, dass sich in ähnlicher Weise auch in anderen Religionen findet. Doch diese Regel scheint in modernen Industriegesellschaften nicht mehr zu bestehen, denn die Reproduktionsrate bleibt nahezu überall hinter dem notwendigen Selbsterhalt zurück. Was bedeutet es für das Denken, die gesellschaftlichen Werte und aufkommende Problemlagen … und was wären geeignete Maßnahmen, darauf zu reagieren?

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Wissenschaftlichkeit und Lagerbildung

Dr. Andreas Schmitz betreibt einen Kanal auf YouTube als ​ @Akkudoktor, der zu Fragen von Wissenschaft und Technik interessante Beiträge liefert, die meist gut recherchiert und argumentiert werden. Nichts desto Trotz schlägt zuweilen Voreingenommenheit stark durch, die den Wert seiner Arbeit in Frage stellt. Im Besonderen diskutierte er in diesem Video

Dieses Beispiel zeigt so UNFASSBAR gut, was in Medien & Politik schief läuft!

das Problem der Voreingenommenheit und Verzerrungen im Wissenschaftsbetrieb. Ein wichtiges Thema, das jedoch auch Schmitz an die Grenzen seine Voreingenommenheit führte. Im Besondern in den Kommentaren verstieg sich Schmitz in eine propagandistische Rhetorik, die die Problematik von Wissenschaft und Bias sehr deutlich macht … und das nicht als positives Beispiel.

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