Manche Ansichten erscheinen selbstverständlich … aber nur, solange man nicht darüber nachdenkt. Diese Frage nach der eigenen Identität, dem Selbst, ist eine grundsätzliche philosophische Frage … und eine Frage des Glaubens.
4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan
Psalm 8,5
Neben dieser dialogischen Form, die den Menschen in seiner Beziehung zu Gott verstehen will, gibt es weitere Ansätze:
- Generische Betrachtungen basierend auf dem Weltbild
- Monistische Fragen basierend auf dem eigenen Erleben
- Dualistisches Verständnis aus dem Beziehungscharakter des Menschseins
Gerade in der Vielschichtigkeit der Perspektiven zeigt sich eine Goldgrube der Erkenntnis … aber auch Irrwege, die allzu populär sind. Nicht zuletzt leiten sich aus den unterschiedlichen Ansätzen auch massive Konsequenzen für die Ethik ab.
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