Wirtschaft – Philosophie – Energie

Keineswegs ist die Philosophie als dem Schöngeistigen der Wirtschaft als dem Profanen abhold. Vielmehr gibt es vielfältige Wechselwirkungen. Das berühmte Zitat von Karl Marx lautet: „Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.“ – es ist natürlich nicht vollständig zutreffend, denn innerhalb einer sozial vergleichbaren Schicht bilden sich sehr stark divergierende Lebenseinstellungen aus. Aber keiner wird ernsthaft bezweifeln, dass hier ein starker Einfluss vorliegt. In tiefer Armut und Mangel wird sich kaum die Muße finden lassen, um das Leben und seine Grundfragen zu reflektieren.

Viele Fragen des Wirtschaftens stehen unter der moralischen Vorbehalt: Was ist gerecht? Was ist Ausbeutung? Ist Ehrlichkeit und Geschäftsmoral ein Erfolgsfaktor? … Auch konkrete Fragen des ökologischen Selbstverständnisses und der Nachhaltigkeit prägen Gesetze, die massiv das Wirtschaftssystem prägen. Hier ist Ideologie omnipräsent, die sich weitgehend von einer rationalen Entscheidung entfernt, sondern sich auf ‚moralische‘ Grundeinstellungen stützt. Das wird hier in Bezug auf die Energiepolitik diskutiert.

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