Relativismus und Wahrheitsanspruch

In der postmodernen Gesellschaft ist der Pluralismus – also die Akzeptanz einer unbegrenzten Vielfalt von Ansichten – konstitutiv. Einige sehen damit einen impliziten Relativismus verknüpft. Also die notwendige Ansicht, dass keine Position eine absolute Wahrheit beanspruchen könne. Gemeinhin wird das nicht durchgehalten und eher als Waffe verwendet, unliebsame Ansichten zu diskreditieren und dessen Wahrheitsanspruch  pauschal zurückzuweisen. Wenngleich sich das als Diskussionskiller oftmals als äußerst erfolgreich erweist, so ist diese Strategie in dieser Form zersetzend und inkonsistent. Hier aber will ich nicht nur diese Strategie als amoralisch und geistlos denunzieren, sondern ernsthaft prüfen, was es mit jedwedem Relativismus auf sich hat und dabei mit einem Zitat aus Rolf Peter Sieferles posthum veröffentlichtem Kurzwerk Finis Germania beginnen:

Allerdings sprengt die moderne Erfahrung des Relativismus und der Perspektivität sämtliche normativen Eindeutigkeiten in die Luft- doch nicht, ohne daß sie durch die Hintertür des Alltags immer wieder zurückkehren würden.

So bestechend die Ansicht sowohl der Wirkung, als auch der Inkonsequenz und damit auch der Geistlosigkeit zutreffen mag, so viele Rückfragen stellt sie doch: Ist die Entdeckung der Perspektivität tatsächlich ein Zerstörer der Absolutheit?

Das Höhlengleichnis Platons sagt, dass es sehr wohl das Absolute gäbe, nämlich die Idee der Dinge. Die Schatten an der Wand bleiben Perspektiven, die auf das Absolute schließen, oder zumindest vermuten lässt. Keineswegs ist die Erkenntnis, dass es sich um Schatten oder Perspektiven handelt, geeignet, dem Absoluten an sich abzuschwören. Die Kritik trifft die Wahrnehmung und Erkenntnis. Ein relative Erkenntnis mag irrtumsbehaftet sein, so auch deren Deutung, nicht aber das schiere Sein des Absoluten. Gerade in der Scheidung von Wahrheit und Erkenntnis liegt der kreative Gewinn und der Reiz der Aufgabe, jener absoluten Wahrheit nachzujagen.

Die Ansicht, dass es jene absolute Wahrheit gar nicht gäbe und reine Illusion sei, ist ihrerseits ein Deutungsfilm, der sich keineswegs zwingend aus der Beobachtung ergibt. Ein Relativismus, der gerade die Absolutheit negiert, kann dies natürlich nicht absolut tun, denn damit stünde er in einem performativen Widerspruch. Kann aber der Relativismus keine Aussage über das Absolute, sondern nur über die Bedingungen von Wahrnehmungen, Analyse und Ansicht machen, lässt er nicht jedweder Überzeugung, wohl aber den konsistenten Überzeugungen einen Deutungsraum, der sich zu Recht mit dem Wahrheitsanspruch zieren darf.

Die Berechtigung leitet sich aus dem Konsistenzanspruch her: Dieser würde verletzt, wenn ein nicht-hebbarer Widerspruch gezeigt wird. Ist also eine Überzeugung im Zustand der Konsistenz, immunisiert sie nicht durch die intrinsischen Dogmen gegen Kritik, sondern fordert diese geradezu heraus. Apologetik hat gemeinhin eine negative Konnotation des Gesundbeten. Dies allerdings kann nur für bestimmte Formen der Apologetik vorgetragen werden – nämlich jene, die sich ihrerseits in Inkonsistenzen  und unplausible Dogmen flüchtet. Ehrbar ist dagegen die sorgfältige Prüfung, ob der Vorwurf der Inkonsistenz und des Widerspruch überhaupt zu recht besteht. Ein dahingeworfener Vorwurf mag seinerseits der Konsistenz entbehren – wie könnte es ein valides Argument sein? Erst eine argumentative Prüfung kann hier Spreu vom Weizen trennen. Pauschalurteile jedweder Couleur disqualifizieren sich selbst.

Absolute Realität

Vielen mag eine  präzise begriffliche Unterscheidung als Haarspalterei erscheinen – indes klären sich vermeintliche Gegensätze auf, und neue Klarheiten lösen vermeintlich Überzeugende ab. Die erste Klärung ist erforderlich, um die Unerbittlichkeit des Objektiven zu erkennen. Das hier skizzierte Bild setzt voraus, dass es eine Realität gibt, die sich kraft der Vorstellung alleine nicht verändert. Diese Realität ist darum keine andere, wenn man sie in tief-schwarz malt oder rosarot. Lediglich Einstellung und Wahrnehmung können sich verändern. Diese bleibt notwendig und zwingend perspektivisch. Es ist das Bild einer Landschaft, die sich vom Betrachtungsstandpunkt ändert, von Bedingungen wie Wetter und Sonnenstand – die aber dennoch über Grundkonstanten verfügt, die eben nicht relativ sind. Ein Berg kann in seinen Standort verändert werden, z.B. durch ein Erdbeben, aber dieses ist eben nicht beliebig, sondern an Ereignisse geknüpft die jenseits von Vorstellung und Anschauung bestehen. Neben der Perspektive, die auf Wahres verweist, ist selbstredend der Irrtum, die Fehldeutung und Wahrnehmungsstörung möglich, ebenso wie Betrug und Lüge, einschließlich des Selbstbetrugs.

Alternativen zur absoluten Realität können nur im extremen Subjektivismus gedacht werden: Im Solipsismus ist die Welt lediglich eine Projektion der Vorstellung und nicht an sich substanzhaltig. Auch Interaktionen mit Dritten sind dann nicht mehr von Projektionen zu unterscheiden – selbst die Existenz von Dritten ist damit fragwürdig. Auch wenn diese Ansicht nicht zwingend widerlegt werden kann, ist sie doch äußerst unpragmatisch und wird eher als eine Geistesstörung angesehen. Wir können sie darum getrost verwerfen.

Bewegen wir uns als Menschen aber in dieser Realität ist es uns aus vielen Gründen ein Anliegen, diese möglichst treffend zu erkennen und verstehen. Das heißt, Irrtümer zu eliminieren. Offensichtlich lassen sich viele Fragen, gerade auch die philosophischen Grundfragen, nicht einfach und zuverlässig klären, sondern stets näherungsweise unter dem Irrtumsvorbehalt.

Absoluter Wahrheitsanspruch

Ausnahmslos jede Aussage kann nur dann Gewicht haben, wenn sie einen Wahrheitsanspruch in dem innewohnenden Deutungsrahmen hat – und diesen gerade absolut. Denken wir uns eine beliebige Spekulation. Im Sinne einer Realitätsbeschreibung wäre sie genau nicht im Wahrheitsanspruch, wenn sie sich bereits als Spekulation ausgewiesen hat.  Aber der Ausweis als Spekulation beansprucht genau dieses Recht: Es ist eine wahre Möglichkeit der Deutung. Wäre die Spekulation unzutreffend, obwohl sie diese Möglichkeit beansprucht, würde sie ihren Wahrheitsanspruch verlieren und in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Betrachten wir konkret ein zentrales Dogma unter dem Ansatz des Relativismus:

Gott ist der Urgrund allen Seins. Dadurch bekommt alles seinen Sinn.

Konstruktivistisch kann die Bedeutung des Wortes Gott hinterfragt werden. Psychologisch kann die Projektion des Über-Ichs postuliert werden. Kulturhistorisch kann auf die Tradierung von metaphysischen Inhalten verwiesen werden. Der Mensch kann als pathologischer Sinn-Sucher verstanden werden, der Imaginationen als Hilfskonstrukte rekrutiert. Dies alles mag eine Distanz zur Aussage erzeugen, aber keine Aussage zur Wahrheit des Satzes zu treffen. Vielmehr werden lediglich Deutungsraster zum Entstehen des Satzes gemacht unter der Annahme, dass der Satz nicht prägnant die absolute Realität beschreibt.

Denken wir uns zwei Personen:  Theo proklamiert diesen Satz in der Überzeugung, dass er allgemein für alle gilt, nämlich die objektive Realität abbildet. Anton aber hält diesen Satz für grundfalsch, er ist von der Kontingenz der Welt, also dem Zufall als treibende Kraft, überzeugt. Auch er meint, dass dies auch für Theo gilt, der sich somit im Irrtum befindet. Auf subjektiver Ebene gilt nun ein Pluralismus, denn wir dürfen annehmen, dass keiner der Beiden den Anderen von der Richtigkeit seiner Ansicht überzeugen kann. Angesichts der Logik und dem Satz des Widerspruchs können nicht beide im Anspruch, die Realität zu verstehen, recht haben. Mindestens einer muss sich irren.

Der Ansatz des Relativismus

Die Frage, die sich aus dem Relativismus ergibt ist dann folgende: Warum sollte ich dieser Aussage irgend eine andere Bedeutung zuweisen als der einer beliebigen Spekulation, wenn es doch gerade ähnliche Aussagen zu Hauf gibt?

Zu beachten ist hier der Ansatz, dass hier nicht gefragt wird: Was kann ich Erkennen? Oder: Wie kann ich Wahrheit von Unwahrheit unterscheiden? Sondern: Wie wähle ich aus einer Vielzahl von Möglichkeiten mit der Implikation, dass dies nicht seriös möglich sei … und darum dieser Anspruch zurückzuweisen wäre. An dem Vorgang werden bei näherer Betrachtung mehrere systematische Schwächen deutlich:

  1. Der Wahrheitsanspruch der Aussage wird nicht mit intrinsischen Argumenten begegnet, sondern mit der Prämisse der Falschheit konfrontiert. Praktisch ergibt sich daraus eine eristische Struktur, mit der sich der unkritische Denke leicht selbst betrügt. So wäre es zwar sehr wohl ein statthaftes Verfahren, die Annahme der Falschheit zu prüfen, aber der Verweis auf behauptete Alternativen vermeidet genau jene Prüfung.
  2. Die Behauptung der Vielzahl der Alternativen verschleiert die zentrale These: Dass Gott in unterschiedlichen Formulierungen und Projektionen genau den gleichen Inhalt in unterschiedlichen Formen und Varianten liefert. Die Frage nach der konkreten Ausgestaltung stellt sich im Ausgangssatz gar nicht.
  3. Tatsächlich ergeben sich nur sehr wenige alternative Deutungen: Die Existenz sei Kontingent, also eine zufällige Bildung, oder die Erkenntnis dieser Behauptung der Existenz jene Urgrundes sei nicht hinreichend sicher erkannbar. Diese bedürften der jeweiligen Prüfung – und zwar unter gleichen kritischen Bedingungen.
  4. Die Methode des Pluralismus vermeidet zumeist die Frage, ob denn eine Behauptung oder Gegenbehauptung auch wahr sein könne. Oft wird aus der Möglichkeit der alternativen Behauptung gefolgert, dass hier schlicht Aussage gegen Aussage stünde, und damit eine Unentscheidbarkeit präjudiziert. Ohne Einzelfall-Prüfung ist die allerdings unseriös.
  5. Der Verweis auf beliebig viele Varianten will die Unmöglichkeit einer Einzelfall-Prüfung konstituieren. Dagegen ist die deduktive Methode der Wissenschaften bestens geeignet: Aus der Menge der Beobachtungen abstrahiert man allgemeingültige Muster, die klare Deutungen ermöglicht.  Als Resultat gewinnt man sehr überschaubare Anzahlen von Varianten, die sich der Einzelfall-Prüfung durchaus eigenen.

Nun kann man den Relativismus durchaus gewinnbringend auf sich selbst anwenden:

Warum wende ich den Ansatz des Relativismus an?

Mögliche Antworten können geprüft werden:

  1. Weil er objektiv wahr ist!  Diese Behauptung aber widerspricht seinen eigenen Grundlagen. Der Relativismus wir ohne Argument zum Dogma erkoren. Relativistisch gedacht, müsste man dies ablehnen.
  2. Weil er selbstevident ist! Jede Idee, die zu überzeugen vermag, ohne auf gute Gründe verweisen zu können, beansprucht der Einfachheit halber Selbstevidenz. Eine andere Formulierung kann die Plausibilität ohne nähere Gründe behaupten. Auf sich selbst angewandt mag der Eindruck der Selbstevidenz lediglich eine virale Eigenschaft sein, auf erfolgreiche Propaganda verweisen oder Interessen kaschieren, die bedient werden.
  3. Weil er eine effektive Waffe gegen Dogmen ist, die ich ablehne! Hier lauert die Erkenntnis, dass ich mich selbst betrüge zur Durchsetzung von Interessen, die keineswegs die Wahrheit oder Korrektheit verpflichtet ist.
  4. Weil er eine gültige Möglichkeit der Deutung liefert! – Ist das so? Sind pluralistische Deutungen immer eine gültige Möglichkeit?  Ist es ausreichend, eine Möglichkeit der Deutung aus beliebig vielen Deutungsmöglichkeiten als allein anwendbar zu wählen?
Was sind die praktischen Konsequenzen des Relativismus?

Wenn der Relativismus als Kern zum Verständnis der Bedingungen von Ansichten verstanden wird, kann er hilfreiche Erkenntnisse liefern. Dies ist jedoch meist nicht seine anerkannte Grenze. Vielmehr überschreitet der Relativismus seinen eigenen Bezugsrahmen und setzt sich absolut, um nahezu jedes Argument auszuhebeln und die Geistlosigkeit zu befördern. Derartiger Relativismus führt dann entweder in die Beliebigkeit zur Durchsetzung von Interessen oder in den Nihilismus.

Relativität und Gültigkeitsbereich

Das Absolute wird zu recht als das Unbedingte verstanden. So wurde die Newtonsche Mechanik als die universell gültigen Naturgesetze verstanden. Durch die Entdeckung der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik wurde klar, dass die Newtonsche Mechanik keineswegs immer und überall gilt, sondern lediglich im Spezialfall des Normalen. Dort aber hat sie keineswegs ihre Gültigkeit verloren. Überraschend die Erkenntnis: Unter der Annahme der Universalität wäre sie falsch, unter der Angabe des Gültigkeitsbereiches ist die Newtonsche Mechanik wahr.

Diese Wahrheit innerhalb der Grenzen ihrer Gültigkeit ist allerdings absolut: Weder Ansichten noch Personen können die Gesetze der Newtonschen Mechanik relativieren. Sie gelten innerhalb ihres Gültigkeitsbereiches unbegrenzt. Analog auch die Koordinatenangaben: Relative Angaben setzen die Koordinaten in Bezug zu einem anderen, beliebigen Punkt – absolute Koordinaten setzen die Referenz auf den Ursprung. Aber auch der Ursprung des Koordinatensystems ist Vereinbarung und nicht absolut in einem universellen Sinn.

Genau das mag das Wesen der Realität beschreiben: Gerade die Erkenntnis des Gültigkeitsbereiches und der Verlust vermeintlicher Universalität erhärtet die absolute Wahrheit. Es ist ein Missverständnis, Universalität mit Absolutheit zu verwechseln. Wenn die Bestimmung der Relationen genau das Beziehungsgeflecht und Gültigkeit bestimmt, dient sie der absoluten Wahrheit, die so geläutert nichts relatives mehr hat.

Die Kenntnis von den Gültigkeitsbereichen mag man nun vielleicht auf die Metaphysik übertragen: Ist der Glaube an Gott oder die Kontingenz der Welt nicht an die glaubende Person gebunden? Von innen betrachtet ja: Da steht der Gläubige, nicht mehr die Aussage im Mittelpunkt. Denn der absolute Bezugspunkt, nämlich der Gläubige, ist für den Glauben unabdingbar. Ein Glaube ohne Gläubigen kann nicht existieren.

Die Inhalte des Glaubens zielen aber auf ein Anderes, letztlich auf die Absolutheit in ihrer Universalität. Sie wollen Generalschlüssel zur Deutung der Welt sein. Und da wir von der Absolutheit der Realität ausgehen, kann diese tatsächlich durch die Sätze der Metaphysik beschrieben werden. Und zwar notwendig absolut wahr oder falsch.

3 Gedanken zu „Relativismus und Wahrheitsanspruch“

  1. ein wenig (Sprach-)Kritik:
    1.) Was unterscheidet eigenlich die o.g. ‚absolute Realität‘ von etwas weniger absoluten Relalitäten?
    2.) Kontigent wird so mir nichts dir nichts mit ‚zufälig‘ gleichgesetzt, oder? Wegen Wikipedia? Aber Kontigent steht aber auch im Gegensatz zu Logisch. Bei Regen wird die Strasse naß, ist eine kontigente Wahrheit, weil sie von der Beschaffenheit der Welt abhängt. In Welten, in denen es nach oben regnen würde, würde unten nichts nass. Aber in unserer Welt beschreibt es ein Ursache-Wirkung Verhältnis, keine logische wenn-dann Beziehung. Beides ist nicht zufällig. Auch wenn Wikipedia es als Spezialfall eines z.B. Truppenkontigent sieht, deren Elemente zufällig sein könnten.

    1. Zu den Antworten: 1) Realität ist immer absolut. Aber in Zeiten, in denen Sprüche wie ‚Alles ist relativ‘ keinen Widerspruch erregt, bedarf es der Betonung der Absolutheit der Realität.

      2) Kontingent steht im Gegensatz von notwendig und / oder beabsichtigt. Es könnte auch beliebig anders sein – das So-sein ist nicht in einem Sinnzusammenhang. Dies schließt keineswegs aus, dass es auch innerhalb gewisser Rahmenbedingungen auch notwendige kleinräumige Folgen gibt. Wird aber die Welt insgesamt als vollständig deterministisches Spiel betrachtet, das von dem Urknall, der auf unbekannte Weise eben auch notwendig war, haben wir keine kontingente Welt mehr. Die Deutung ob die Welt nun Kontingent oder gewollt sei, ist sicher ein Gegensatz, aber ein Drittes kann nicht vollends abgewiesen werden. Wobei dritte Positionen mehr oder minder Varianten dieser beiden Erklärungsmuster sind.

    2. Noch was zur Kontingenz, Schöpfung und Notwendigkeit: Es ist stets die Rückführung auf den ersten Grund, ganz im Sinne Aristoteles. Damit jede mögliche Welt funktionieren kann benötigt sie sowohl einen Antrieb, wie auch Regeln. Ohne Antrieb gäbe es nichts. Ohne Regeln – also Naturgesetze, Kausalketten, etc. – würde nicht funktionieren und keinen Bestand haben. Wie die Knochen an einem Skelett sind die Regeln für die Mechanik unentbehrlich, aber ohne Wille und Muskeln bleibt das schönste Skelett tot. Quallen, Molusken, Einzeller? Jedes Gleichnis hat Grenzen – aber auch hier finden sich strukturelle und funktionale Ordnungsstrukturen.

      Der erste Grund aber kann nicht die Regel an sich sein, denn diese ist nur die Erfüllungsgehilfin des Antriebes. Und die lässt sich idealtypisch nur auf Wille / Schöpferkraft oder Kontingenz zurückführen. Woher sonst käme die Regel? Ich halte den Schöpfer für die plausiblere Antwort.

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