Unmittelbarkeit und Vermittlung

Gibt es eine direkte, unmittelbare Erfahrung oder Erkenntnis? Spontan würde man jedes Gefühl, im besonderen wenn es stark ist, als unmittelbar bezeichnen. Aber dann kommen zweifel auf: Sind dies nicht vielleicht nur simulierte Gefühle, leben wir vielleicht doch in einer Matrix? Auch physiologisch würden wir die Nervenimpulse, die durch die Neuronen von unseren Sinnesorganen an das Gehirn gemeldet werden, eben doch nur als vermittelt verstehen. Die Rohdaten, die durch jene Nervenbahnen in der ‚CPU‘ ankommen, sind zumeist vorbewusst und werden auf dem Weg der Verarbeitung und Interpretation – zumeist unbewusst – erst unserem Bewusstsein zuteil. Was bedeutet das für unsere Erkenntnis?

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Wann platzt der Euro?

Politik und Wirtschaft … sind das Themen für Philosophen? Oder sind es viel zu prophane Themen? Oder ist das nur was für Fachleute? Hier habe ich einer Expertenrunde – Prof. Dr. Max Otte, Prof. Dr. Jörg Meuthen, Richard Sulik – zugehört. Einige Aspekte sind natürlich auch Themen für wirtschaftliche Laien … ich habe die Runde und die damit verbundenen düsteren Erwartungen zum Anlass genommen einige grundlegende Themen aufzugreifen. Denn die Lebensbedingungen werden von den Volkswirtschaften, die massiv von den Währungen bestimmt werden. Sie bestimmen zunächst, wie groß der Kuchen ist, den man dann verteilen kann und muss. Fragen nach gesellschaftlicher Ordnung, im Besonderen der Sozialstaat, die sich mit der Verteilung beschäftigen, unterschätzen meist das Problem, dass die Substanz der Wirtschaft eben nicht konstant ist.

Weitere Fragen: Wie verlässlich sind die Experten? Muss man sich einfach nur andere Experten suchen, die was anderes sagen, das eher dem entsprechen, was man selber denkt? Auch dies soll am gegebenen Beispiel diskutiert werden. Zu guter Letzt soll die Frage nach den Zukunftsängsten und der Umgang damit untersucht werden. Interessiert?

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